Fakten über die amerikanische Bulldogge

Die amerikanische Bulldogge ist zweifelsohne eine faszinierende Hunderasse. Sie ist leider oft mit Vorurteilen behaftet, denn viele fürchten sich vor vermeintlicher Aggressivität der sanften Vierbeiner. Natürlich gibt es, wie bei jedem Tier auch, Vor- und Nachteile der American Bulldog, sie ist jedoch absolut liebenswert und mit der richtigen Erziehung wird aus ihr der perfekte Lebensbegleiter eines jeden Hundefreunds. Wir stellen im folgenden Artikel ein paar Fakten über die amerikanische Bulldogge vor, die du so bestimmt noch nicht kanntest!

Die Weibchen haben riesige Würfe

Wenn es bei der amerikanischen Bulldogge Nachwuchs gibt, ist dieser meistens wirklich riesig! Auch andere Hunderassen werfen viele Babys, aber bei der American Bulldog gibt es in der Regel einen wahren Welpensegen! Eine weibliche Hündin kann nämlich bis zu elf Welpen pro Wurf auf die Welt bringen, das ist im Vergleich zu anderen Hunderassen wirklich viel! Also sollte man ordentlich Platz und Zeit mitbringen, wenn man mit der amerikanischen Bulldogge züchten möchte und sich um die ganzen süßen Kleinen kümmern will.

Ein starker Jagdtrieb

Die amerikanische Bulldogge besitzt einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb, schließlich wurde sie ursprünglich unter anderem dafür gezüchtet und eingesetzt, Herden zusammenzuhalten und zu treiben. Daher ist es wichtig, bei der Erziehung der American Bulldog frühzeitig darauf zu achten, sie an die Tiere, die sie als potenzielle Beute ansehen könnten, zu gewöhnen und damit in Kontakt zu bringen, um zu vermeiden, dass sie diese jagen. Durch die richtige Erziehung lässt sich der Jagdtrieb aber wunderbar kontrollieren und stellt im Alltag kein Problem dar.

Amerikanische Bulldoggen sind eine der meistvertretenen Hunderassen in Tierheimen

Trauriger Weise gehört die amerikanische Bulldogge zu den meistvertretenen Hunderassen in Tierheimen und anderen Hilfsorganisationen für gefährdete Hunde. Dies liegt vor allem daran, dass sich Hundelaien im Voraus nicht ausgiebig mit den rassetypischen Merkmalen beschäftigen und sich uninformiert einen Hund anschaffen, dem sie nicht gewachsen sind. Wer nicht in der Lage ist, der amerikanischen Bulldogge zu bieten, was sie braucht und sie nicht erziehen kann, ist oft überfordert und hilflos. Daher ist besonders wichtig, sich ausgiebig Zeit zu nehmen und in die Erziehung und Sozialisation zu investieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben und diesen Trend zu verhindern und zu stoppen.

Anfällig für Hüftdysplasie

Aufgrund verschiedener Gründe wie Überzüchtung oder übermäßiger Kreuzung leidet die amerikanische Bulldogge unter einigen chronischen Krankheiten. Die Hüftdysplasie ist dabei auf der Liste ganz weit oben vertreten und vererbbar. Daher ist es wichtig, vor der Anschaffung einer American Bulldog darauf zu achten, dass die Eltern des Welpen gesund und frei von der Hüftdysplasie sind. Dies lässt sich durch Gesundheitschecks überprüfen. Da die Hüftdysplasie einen komplett gesunden Hund verkrüppeln und dessen Gesundheit komplett einschränken kann, sollte dieses Problem auf jeden Fall ernstgenommen werden. Möchtest du dir also einen Welpen anschaffen und ihm ein Zuhause geben, gilt es, dies vor dem Kauf zu bedenken und besonders vorsichtig zu agieren.

Keine aggressive Hunderasse

Viele Menschen halten die American Bulldog aufgrund ihres Rufs fälschlicherweise für aggressiv oder gar gefährlich. Dabei ist das komplette Gegenteil der Fall, denn wenn man diese Hunde artgerecht und liebevoll erzieht und sozialisiert, werden aus ihnen offene Hunde, die freundlich gegenüber anderen Menschen und Tieren agieren und den perfekten Familienhund darstellen! Sie sind schließlich keineswegs von Geburt an aggressiv oder übermäßig dominant, sondern benötigen bloß eine artgerechte Haltung und einen liebevollen Umgang.